Minitrampolin Übungen – die Grundtechniken

veröffentlicht am 30. November 2016 in Allgemein von
Minitrampolin Übungen

Das Minitrampolin bietet viel für die Gesundheit und ist generell ein sehr guter Allrounder in den eigenen 4 Wänden. Wer Fitness auf dem Gerät machen möchte, wird sich schnell wundern, wie anstrengend so ein Workout sein kann. Vorausgesetzt, man macht sich ein wenig mit den Grundtechniken der Minitrampolin Übungen vertraut. Also bevor du jetzt ganz euphorisch noch mit deinem Kaffeebecher in der Hand auf das Trampolin steigst du drauf los hüpfst, schau dir vorher noch hier die Grundübungen an.

Gesprungen wird ohne Schuhe

Davon profitierst nicht nur du, sondern auch das Trampolin. Zum Einen erhöhst du so die Lebensdauer des Sprungtuches vom Trampolins und zum Anderen trainierst du deine Füsse, was heut zu Tage sehr wichtig ist. Schuhe bieten nämlich einen enormen Stützmechanismus für die Füsse, was langfristig den Nachteil hat, dass die Fussmuskulatur verkümmert.

Das erste was du am nächsten Tag merken wirst ist nämlich der Muskelkater in den Füssen. Aber keine Angst, deine Füsse fallen nicht ab, im Gegenteil, sie werden stärker. Mit Socken Springen ist übrigens auch keine gute Idee, da diese oft recht rutschig sind. Spezielle Anti-Rutschsocken bringen hier dennoch Grip auf das Sprungtuch und wer schnell kalte Füsschen bekommt, der kann auf solche Socken gerne zurück greifen.

Minitrampolin Übungen – Die Grundtechniken

Aber nun zu den Grundtechniken. Klassisch unterscheidet man 4 rhythmische Techniken, die durch eine schnelle Be- und Entlastung beim Ablauf, positive Reize auf Herz-Kreislauf und Muskulatur ausüben. Aber mehr dazu in der Info-Rubrik Trampolinspringen und Fitness. Also, folgende Grundtechniken gibt es.


Das Wippen

Das Wippen eignet sich als Minitrampolin Übung sehr gut für Anfänger und generell für jedes Training als Warm-Up und nach jedem Training als Cool-Down. Beim Wippen stellst du dich aufrecht auf dein Trampolin und deine Füsse stehen ganz normal aber grade und hüftbreit auf dem Trampolin.

Beim Wippen federn und schwingen wir rauf und runter, wobei unsere Füsse das Trampolin nicht verlassen. Beim rauf- und runter Federn fangen wir an unser Gewicht leicht zu erst vom linken- zum rechten Fuss zu verlagern und dann von der Ferse auf den Ballen. Diesen Kreislauf wiederholen wir und schwingen dabei die Arme locker von vorne nach hinten.

Das Walken

Das Walken ist auch eine langsame Laufübung für drinnen. Auch bei dieser Übung stellen wir uns zu erst mit den Füssen hüftbreit auf das Trampolin auf und fangen dann an das Gewicht von einem Bein auf das Andere zu verlagern. Das unbelastete Bein wird leicht angehoben und es wird begonnen auf der Stelle zu gehen. Hierbei schwingen die Arme mit leicht gebeugten Ellenbogen entgegengesetzt mit. Hierbei sollte das Gehen dynamisch seine und vor Allem auch eine gewisse Bewegung haben. Das heißt die Knie ruhig nach oben und mit den Armen auch gut durchschwingen.

Das Tempo kann hier gut variiert werden. Am Besten man fängt langsam an und steigert sich. Ein Blick auf den Puls bietet hier eine gute Möglichkeit der Tempokontrolle. Musik kann helfen einen gleichmässigen Rhythmus in den Bewegungsablauf zu bringen. Wichtig bei der Übung ist, das auf dem Trampolin nicht gefedert sondern nur abgedämpft wird.

Das Laufen

Das Laufen ist die dynamischere Form des Walkens und der Minitrampolin Übungen. Diese Grundtechnik eignet sich am Besten als Ausdauer- und Cardioworkout auf dem Trampolin. Ausserdem bietet diese Grundübung eine gelenkschonendere Variante des Joggens an und ist somit eine gute Möglichkeit um Gewicht zu verlieren.

Also die Technik ist quasi das Joggen auf dem Trampolin. Die Haltung ist aufrecht und natürlich auf der Stelle. Wichtig bei der Bewegung ist das Abrollen der Füße vom Forderfuss bis zur Ferse auf dem Trampolin. Die Knie sollten leicht gebeugt sein, genauso wie die Arme, welch hierbei ruhig auch dynamisch mitschwingen können. Der Blick auf den Puls gibt hier die Möglichkeit zu überprüfen, ob man sich tempotechnisch steigern oder reduzieren sollte.

Das Hüpfen

Beim Hüpfen hat man die Möglichkeit seinen ganzen Körper zu trainieren und somit auch ein gutes Ganzkörpertraining zu machen. Hierbei werden alle Muskeln angespannt und somit trainiert. Das Hüpfen ist eigentlich ziemlich simpel und wichtig ist eigentlich nur die Grundhaltung. Diese ist wie immer Hüftbreit mit den Füßen nebeneinander und die Knie nich durchgedrückt, sondern minimal gebeugt. Achte am Besten darauf, dass die Bauchmuskeln angespannt sind. Somit bringst du Stabilität in den Oberkörper.


Durch die komplette Anspannung aller Muskeln und der kompletten Entspannung dieser in rhythmischer Abwechslung wird neben dem kompletten Muskelapparat unter anderem auch das Herz-Kreislaufsystem trainiert.

Wichtig ist die Variation

Da sich jede Grundübung der Minitrampolin Übungen etwas anders auf den Körper auswirkt, sollte man in seinem Training auf jeden Fall variieren. Eine Variation wäre zum Beispiel ein paar Minuten mit dem Wippen beginnen um sich aufzuwärmen, mit dem Trampolin vertraut zu machen und sein Gleichgewicht zu trainieren und danach 5 Minuten zu walken. Wer sich hier noch steigern kann, der sollte 10-15 Minuten zum Laufen übergehen oder beim Walken bleiben. 5 Minuten hüpfen trainieren noch den gesamten Muskelapparat, bevor man weitere 5 Minuten zum Walken übergeht und für den Cool-Down noch ein paar Minuten ins Wippen geht. Mindesten 20 Minuten sollte man hier mit Variationen trainieren, was aber auch auf 45 Minuten geseigert werden kann. – viel Spass beim Ausprobieren!


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